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Dr. med. Karl-Peter Jungius: "Mein Gott, ich sehe!"

Vortragsverein Oberwallis

„Mein Gott, ich sehe!“ ist jener Abschnitt in Thomas Manns Zauberberg überschrieben, in dem er den Ablauf einer Röntgenuntersuchung kenntnisreich und detailliert beschreibt; der Roman erschien etwa drei Jahrzehnte nach Entdeckung der Röntgenstrahlen.

Bald kamen weitere Möglichkeiten hinzu, die es erlauben, in den Körper hineinzusehen, ohne ihn zu verletzen: Ultraschall, Magnetresonanztomographie und nuklearmedizinische Verfahren seien exemplarisch genannt. Heute ist Bildgebung aus der Medizin, zumindest aus der Schulmedizin, nicht mehr wegzudenken. Wie aber steht es um Strahlenbelastung und andere Risiken? Wer trägt die Verantwortung? Wer die Kosten?

Ziel des Vortrags ist, einen Einblick in den Bereich der Humanmedizin zu gewähren, den der neudeutsche Terminus Medical Imaging zutreffend und kompakt beschreibt. Beginnend im Röntgenlaboratorium des ausgehenden 19. Jahrhunderts führt die Reise an die High-Tech-Bildgebung unserer Tage heran und vielleicht sogar ein w

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